Haus und Garten

Heiningen

Unsere  Mühle gehört zur Gemeinde Heiningen im Landkreis Wolfenbüttel: Ein kleiner Ort mit 650 Einwohner*innen zwischen Braunschweig (28 km nördlich), Salzgitter (20 km westlich) und Goslar (23 km südlich). Der Harz mit seinen Bergen, Seen und Flüssen beginnt direkt hinter Goslar. Die am nächsten gelegene Stadt ist 11 km nördlich die Kreisstadt Wolfenbüttel mit 52.000 Einwohner*innen und einem wunderschönen historischen Stadtkern. Vom Nachbarort Börßum fährt die Regionalbahn eine Station bis Wolfenbüttel und zwei Stationen bis Braunschweig. Der Zug fährt in 19 Minuten in die Großstadt. Und Heiningen liegt direkt an der Buslinie zwischen Wolfenbüttel und Hornburg. Fünf Kilometer westlich von Heiningen führt die A36 vorbei. Man kommt schnell überall hin und lebt trotzdem richtig auf dem Land: mit Wiesen und Feldern für ausgedehnte Spaziergänge und jeder Menge Platz für Beete und Hühner.

Klostergut

Prägend für den Ort war und ist das Klostergut Heiningen, gegründet um das Jahr 1000. Auf dem Gutsgelände befinden sich ein Bioladen mit eigener Käserei, eine solidarische Landwirtschaft, eine Tischlerei und ein Gartenbaubetrieb. In benachbarten Wohnhäusern wohnen 30 bis 40 Menschen jeden Alters. Im Barocksaal gibt es ab und zu Konzerte und andere Kulturveranstaltungen. Die Elterninitiativ-Kita Taka-Tuka-Land e. V. und eine Tagesmutter bieten auf dem Gelände Betreuungsmöglichkeiten für kleinere und größere Kinder an. Außerdem sind Nachbar*innen in der Selbstverwaltung einer freien Schule im benachbarten Ort beteiligt.

Auf der Website www.klostergut-heiningen.info könnt Ihr euch informieren, wenn Ihr mehr über das Umfeld der Mühle erfahren wollt.

Die Mühle

Grundstück

Mitten im Klostergut liegt unser Grundstück mit der alten Mühle, dem ehemaligen Ochsenstall und dem Gemeinschaftsgarten, alles auf insgesamt 2.700 m² Grundstück.

Garten

Was wäre ein Wohnprojekt ohne Gemeinschaftsgarten? Unsere grüne Oase grenzt direkt an die Mühle und bietet auf rund 1.500 m² genug Platz für Gemüseanbau, Lagerfeuer, Hängematten, Obstbäume, Schaukeln, Hühnerhaltung und vieles mehr. Der alte Baumbestand sorgt für Schatten- und Sonnenflecke an warmen und kühlen Tagen. Im Garten gibt es zudem einen Brunnen für Gießwasser. Auf unserer gemeinschaftlichen Terrasse hinter der Scheune scheint die Morgensonne in die Kaffeetasse. 

Wohnungen

Die Wohnungen sind durch den Baubestand recht individuell geschnitten und liegen mal auf einer, mal auf zwei Etagen. Durch die moderne Instandsetzung entsteht eine ästhetische Kombination aus alten Wänden, Balken und Fenstern mit offenen, großzügigen Räumen. Als denkmalgeschütztes historisches Gebäude lässt die Mühle trotz großer Wohnfläche nur eine begrenze Anzahl an Zimmern zu und ist leider nicht barrierefrei. Geplant sind fünf Wohnungen mit 100 bis 150 m² und 2 bis 3 Zimmern, mit geräumigen Wohnküchen, großen Badezimmern und Balkonzugang. 

Begegnungsräume

Räume für Begegnungen und gemeinschaftliche Nutzungen sehen wir als elementaren Bestandteil unseres Wohnprojektes. Deshalb möchten wir unseren Haus und Grundstück flexibel nutzen und Orte für gemeinsames Kochen und Essen, Feiern und Spieleabende, Versammlungen und spontane Treffen schaffen – hier ist Platz für unsere und eure Ideen. 

Ochsenstall

Nördlich grenzt der ehemalige Ochsenstall an die Mühle. Nach dem Brand 2019 blieben von diesem Gebäude nur die Außenmauern stehen. Diese Mauern sind gesichert, saniert und stehen nach wie vor unter Denkmalschutz. Innerhalb der Mauern ist der Bau eine PV-Anlage geplant. Im Ochsenstall bietet sich für unser Wohnprojekt eine große Experimentierfläche. Denkbar sind Stellplätze für Car- und Bike-Sharing, eine Außenküche, eine Sauna, ein Ort Kulturevents oder CoWorking … Über den Ausbau und die Nutzung werden wir in der Hausgemeinschaft entscheiden.

Scheune

Auf unserem Grundstück steht östlich der Mühle noch eine kleine Scheune. Hier hat der hiesige Gartenbaubetrieb sein Zuhause, bis der aktuelle Inhaber in seinen wohlverdienten Ruhestand geht. Vielleicht findet sich in den kommenden Jahren jemand, der*die bei uns einziehen und außerdem den Betrieb in Zukunft übernehmen möchte. Findet sich keine Unternehmensnachfolge, würde die Scheune nach dem Auszug des Gartenbaubetriebs für eine andere private, gewerbliche oder soziale Nutzung, die zu unserem Wohnprojekt passt, frei werden. Auch darüber entscheiden wir gemeinsam.